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Schmerzen bei Kaninchen

 

Kaninchen sind als Fluchttiere darauf angewiesen, „Schwäche nicht zu zeigen“. Sonst werden sie entweder schnell zum Opfer von Feinden oder verlieren ihren Platz in der Rangordnung der Gruppe. Daher verstecken Sie so lange es geht Schmerzen und Erkrankungen. Sichtbar werden die Symptome erst, wenn es Ihnen nicht mehr gut geht, also im fortgeschrittenen Stadium. Dann benötigen Sie schnellstmöglich fachliche Hilfe eines Tierarztes oder Tierheilpraktikers.

 

Schmerzen sind unterschiedlicher Natur und können von vielen Ursachen herrühren. Bisswunden, Blähungen, Verstopfungen, Zahnschmerzen, Blasenentzündungen und vieles mehr. Auch können Schmerzen chronisch sein, wie z.b. bei einer bestehenden Arthrose oder langwierigen Zahnerkrankungen.

 

Schmerzen können verschiedene Auswirkungen auf den Organismus haben und zeigen sich häufig in flacherer und schneller Atmung, blassen Schleimhäuten, Futterverweigerung und Apathie wenn die Schmerzen sehr stark und akut sind. Sofern hier keine Hilfe erfolgt kann das zum Schock und somit zum Tod führen.

 

Symptome der Schmerzäußerung:

  • Bewegungsunlustigkeit
  • Verändertes „hoppeln“ bei Schmerzen im Bauchraum
  • Die Tiere schlafen nicht mehr liegend sondern sitzend
  • Futterverweigerung oder mäkeliges Fressen
  • Belecken, Beknabbern, Fellfressen
  • Aggressivität
  • Blinddarmkot wird nicht mehr gefressen
  • Gleichgewichtsstörungen bei neurologischen Erkrankungen

 

Schmerzmittel können oft hilfreich sein, sollten aber nicht ohne tierärztliche Verordnung eingesetzt werden.

 

Bei leichten Verdauungsbeschwerden sind häufig Fenchel-Anis-Tee und Nux vomica Homaccord hilfreich, auch z.b. Sab Simplex wird gerne von den Kaninchen angenommen und hilft bei Blähungen. Sofern das Tier noch eigenständig frisst gerne magenschonende Kräuter wie Basilikum, Petersilie, Möhrengrün, Fenchel anbieten, ansonsten muss gefüttert werden (Gemüsebrei etc.), da Kaninchen immer etwas im Magen haben müssen, damit die Verdauung funktioniert. Auf keinen Fall sollte man bei inappetenten Tieren länger abwarten, wenn diese nicht fressen. Das ist immer ein Alarmsignal.

 

Viele Erkrankungen kann man sehr gut naturheilkundlich unterstützen, sei es homöopathisch oder auch mit Kräutern. Als Pflanzenfresser nehmen Kaninchen gerne entsprechende Kräuter zu sich, die z.B. die Verdauung anregen oder bei Blasenentzündungen helfen.

 

Wichtig ist es immer seine Tiere genau zu beobachten, denn nur dann fallen Veränderungen im Verhalten rechtzeitig auf.

 

 

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Kaninchenpension Löffelparadies

Sabine Mohr
Dietrich-Bonhoeffer-Str. 10
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